Abschlussgottesdienst der Viertklässler – Unter Gottes weitem Schirm

Schirme vielerlei Art haben die Aufgabe uns zu beschirmen und zu beschützen – vor Sonne, vor Regen, vor Schnee oder Wind.

Im diesjährigen Abschlussgottesdienst für die Viertklässler, der am 10.7.17 im Forum der Erwin-Welke-Schule stattgefunden hat, stand das Symbol "Schirm" im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler wurde überlegt, wer oder was in meinem Leben wie ein "Schirm" für mich ist und mich beschützt? Die Kinder des Jahrgangs 4 haben dazu folgende Ideen vorgetragen:

 

 

Für mich ist die Polizei wie ein Schirm. Wenn es gefährlich wird, sorgt sie für Sicherheit und beschützt mich. Wenn ich in Not gerate oder mich verlaufen habe, hilft sie mir. Das gibt mir ein gutes und sicheres Gefühl und ich brauche keine Angst zu haben.

 

Für mich sind meine Eltern wie ein Schirm. Sie helfen mir bei den Hausaufgaben und sie beschützen ich in Situationen, in denen ich Angst oder Unsicherheit spüre. Wenn mir kalt ist, umarmt meine Mutter mich und mir wird wieder warm. Mein Vater beschützt mich, auch wenn er sich selbst nicht ganz sicher ist, Meine Eltern schenken mir Geborgenheit und Liebe und sie vergeben mir, wenn ich Unsinn gemacht habe.

 

Für mich sind meine Geschwister wie ein Schirm. Mit ihnen kann ich über alles reden und sie helfen mir bei Problemen. Sie spielen mit mir, wenn ich Langeweile habe und kümmern sich um ich, wenn ich mich verletzt habe. Ich fühle mich wohl, wenn meine Geschwister in der Nähe sind.

 

  

 

Für mich sind meine Freunde wie ein Schirm, weil ich ihnen vertrauen kann. Sie sind für mich da, was auch immer ich angestellt habe und sie helfen mir, wenn ich Hilfe brauche. Als es mir in der Schule einmal schlecht ging, musste ich in den Erste-Hilfe-Raum. Mein Freund ist mit mir gegangen und hat dort mit mir gewartet, bis ich abgeholt wurde.

 

Für mich ist mein Haustier wie ein Schrim. Mein Hund beschützt ich zum Beispiel vor bösen Leuten. In traurigen Zeiten hat er mich getröstet. Er ist für mich wie ein guter Freund, dem ich Geheimnisse anvertrauen kann.

 

Für mich ist meine Schule wie ein Schirm. In der Schule kenne ich mich aus, Ich kenne die Lehrer und Lehrerinnen und weiß, dass sie sich um mich kümmern und mir helfen. Sie haben mir Dinge beigebracht, die wichtig für mein Leben sind. Sie haben mir immer gehölfen, wenn ich etwas nicht verstanden habe und nicht wusste, wo es lang geht.

 

 

Nach einer biblischen Lesung und einer kurzen Auslegung ist dann herausgestellt worden, dass auch Gott wie ein schützender Schirm für mich sein kann. Mit diesem Zuspruch braucht man vor der neuen Schule keine Angst zu haben und muss sich auch nicht vor den größeren Kindern dort fürchten.  Auch der neue Schulweg und all das Unbekannte, das mir dort begegnet, muss mich nicht erschrecken – weil Gott wie ein schützender Schirm und wie eine feste Burg für mich und mein Leben ist.

 

Viele rhytmische Lieder sowie die abschließende Segnung der Viertklässler unter einem großen, aufgespannten Schirm rundeten diesen Gottesdienst ab.